Wir bieten eine Auswahl deutscher Klassiker, die zum Lesen inspirieren soll. Zu jedem Buch gibt es Textauszüge, die dazu einladen sollen, vor Bestellung herauszufinden, ob einen der Text interessiert.

Neu im Literaturkanon:

Heinrich von Kleist: Der zerbrochene Krug

Heinrich von Kleist: Der zerbrochene Krug

Der Wagen ging entzwei. Adam Gut. Mein Empfehl! Der Schmied ist faul. Ich ließe mich entschuldigen. Ich hätte Hals und Beine fast gebrochen, Schaut selbst, 's ist ein Spektakel, wie ich ausseh; Und jeder Schreck purgiert mich von Natur. Ich wäre krank. Licht Seid Ihr bei Sinnen?-- Der Herr Ge...

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Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise

Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise

Daja. Ha! Euer Derwisch. Nathan. Wer? Daja. Euer Derwisch; Euer Schachgesell! Nathan. Al-Hafi? das Al-Hafi? Daja. Itzt des Sultans Schatzmeister. Nathan. Wie? Al-Hafi? Träumst du wieder? Er ist's!--wahrhaftig, ist's!--kömmt auf uns zu. Hinein mit Euch, geschwind!--Was werd ich hören! Drit...

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Friedrich Schiller: Kabale und Liebe

Friedrich Schiller: Kabale und Liebe

besser--in Gottes Namen wollt' ich sagen--so stecken Sie den Korb ein und trinken eine Bouteille mit dem Vater--Das Mädel muß mit Ihnen leben--ich nicht.--Warum soll ich ihr einen Mann, den sie nicht schmecken kann, aus purem klarem Eigensinn an den Hals werfen?--Daß mich der böse Feind in meinen...

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Theodor Fontane: Effi Briest

Theodor Fontane: Effi Briest

alte Freundschaft und Verwandtschaft wiedersehen.« »Hat er denn hier Verwandte?« »Ja und nein, wie man's nehmen will. Innstettens gibt es hier nicht, gibt es, glaub ich, überhaupt nicht mehr. Aber er hat hier entfernte Vettern von der Mutter Seite her, und vor allem hat er wohl Schwantikow und ...

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Hermann Hesse: Siddhartha

Hermann Hesse: Siddhartha

ERSTER TEIL Romain Rolland dem verehrten Freunde gewidmet DER SOHN DES BRAHMANEN Im Schatten des Hauses, in der Sonne des Flußufers Booten, im Schatten des Salwaldes, im Schatten des Feigenbaumes wuchs Siddhartha auf, der schöne Brahmanen, der junge Falke, zusammen mit seinem Freunde, dem Br...

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Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft

Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft

Baco de Verulamio Instauratio magna. Praefatio. De nobis ipsis silemus: De re autem, quae agitur, petimus: ut homines eam non Opinionem, sed Opus esse cogitent; ac pro certo habeant, non Sectae nos alicuius, aut Placiti, sed utilitatis et amplitudinis humanae fundamenta moliri. Deinde ut suis c...

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Franz Kafka: Ein Landarzt. Kleine Erzählungen

Franz Kafka: Ein Landarzt. Kleine Erzählungen

Mädchens Wange. »Du Vieh,« schreie ich wütend, »willst du die Peitsche?«, besinne mich aber gleich, daß es ein Fremder ist; daß ich nicht weiß, woher er kommt, und daß er mir freiwillig aushilft, wo alle andern versagen. Als wisse er von meinen Gedanken, nimmt er meine Drohung nicht übel, sondern...

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Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre und Wanderjahre

Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre und Wanderjahre

ward, um zu sehen, was wohl Blinkendes und Rasselndes sich hinter der halb durchsichtigen Hülle verbergen möchte, wies man jedem sein Stühlchen an und gebot uns, in Geduld zu warten. So saß nun alles und war still; eine Pfeife gab das Signal, der Vorhang rollte in die Höhe und zeigte eine hochro...

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Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther

Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther

halte dafür, daß der, der nötig zu haben glaubt, vom so genannten Pöbel sich zu entfernen, um den Respekt zu erhalten, ebenso tadelhaft ist als ein Feiger, der sich vor seinem Feinde verbirgt, weil er zu unterliegen fürchtet. Letzthin kam ich zum Brunnen und fand ein junges Dienstmädchen, das ih...

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Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Der Tragödie zweiter Teil

Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Der Tragödie zweiter Teil

KANZLER: Der Satan legt euch goldgewirkte Schlingen: Es geht nicht zu mit frommen rechten Dingen. MARSCHALK: Schafft' er uns nur zu Hof willkommne Gaben, Ich wollte gern ein bißchen Unrecht haben. HEERMEISTER: Der Narr ist klug, verspricht, was jedem frommt; Fragt der Soldat doch nicht, woher e...

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Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra

Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra

den Thieren! Warum willst du nicht sein, wie ich, - ein Bär unter Bären, ein Vogel unter Vögeln? "Und was macht der Heilige im Walde?" fragte Zarathustra. Der Heilige antwortete: Ich mache Lieder und singe sie, und wenn ich Lieder mache, lache, weine und brumme ich: also lobe ich Gott. Mit Sin...

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Johann Wolfgang von Goethe: Iphigenie auf Tauris

Johann Wolfgang von Goethe: Iphigenie auf Tauris

Soll ich beschleunigen was mich bedroht? Arkas. Willst du sein Werben eine Drohung nennen? Iphigenie. Es ist die schrecklichste von allen mir. Arkas. Gib ihm für seine Neigung nur Vertraun. Iphigenie. Wenn er von Furcht erst meine Seele lös't. Arkas. Warum verschweigst du deine Herkunft ihm?...

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Franz Kafka: Die Verwandlung

Franz Kafka: Die Verwandlung

I. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauc...

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Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Der Tragödie erster Teil

Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Der Tragödie erster Teil

Zueignung. Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten, Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt. Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten? Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt? Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten, Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt; Mein Busen ...

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